Was kostet eine Website 2026 wirklich?
Eine Website kostet 2026 so viel wie die Arbeit, die in ihr steckt: Konzept, Gestaltung, Texte, Bilder, Technik und Pflege. Ein Baukasten verlangt vor allem Ihre eigene Zeit, eine Agentur-Website ein Festpreis-Angebot nach dem Erstgespräch. Was den Preis wirklich bestimmt, sind Ziel und Umfang der Seite — nicht die Zahl der Unterseiten.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen – und was ein Baukasten?
Es gibt zwei grundverschiedene Wege zu einer Website, und sie lassen sich nicht über einen Preis vergleichen. Beim Baukasten zahlen Sie einen Monatsbeitrag an den Anbieter und bauen selbst: Vorlage wählen, Texte schreiben, Bilder suchen, Datenschutz und Impressum zusammensuchen, Technik pflegen. Der Rechnungsbetrag ist klein — die Kosten stecken in Ihrer Arbeitszeit und in dem, was eine Seite von der Stange nicht kann: Ihre Positionierung zeigen, Anfragen führen, gefunden werden.
Lassen Sie eine Website erstellen lassen, kaufen Sie Arbeit von Menschen, die genau das täglich tun: Konzept, Gestaltung, Texte, Bilder, Technik. Bei pxMEDIA ist das ein Festpreis-Projekt: Nach dem Erstgespräch bekommen Sie ein Angebot, in dem alle Bausteine enthalten sind — keine offenen Stundensätze, keine Überraschung am Ende. Was es kostet, bestimmen Ziel und Umfang: Eine Landingpage mit einem Angebot und einer klaren Handlung ist ein anderes Projekt als ein Auftritt mit zwölf Leistungsseiten, Karrierebereich und Terminbuchung. Und wer vorher nicht weiß, was die Seite leisten soll, zahlt für die falsche Seite — deshalb beginnt jedes größere Projekt bei uns mit der Website-Strategie.
Die folgende Tabelle zeigt, aus welchen Bausteinen ein Website-Preis besteht und wovon der Aufwand jeweils abhängt. Marktübliche Zahlen nennen wir hier bewusst nicht: Sie wären Schätzungen über fremde Angebote. Unsere Preise stehen im Angebot — für Ihr Projekt, nicht für ein Durchschnittsprojekt.
| Baustein | Wovon der Aufwand abhängt | Spanne (nur wenn belegt) |
|---|---|---|
| Konzept | Ziel der Seite, Zielgruppen, Wettbewerb, Seitenstruktur, Wege zur Anfrage — je mehr die Seite leisten soll, desto mehr Denkarbeit vorab | Festpreis im Angebot |
| Design | Eigenständige Gestaltung statt Vorlage, Zahl der unterschiedlichen Seitentypen, vorhandenes Corporate Design oder Neuentwicklung | Festpreis im Angebot |
| Texte | Zahl der Seiten, Recherche, Interviews mit Ihnen, Suchmaschinen-Optimierung — oder Sie liefern die Texte selbst | Festpreis im Angebot |
| Fotos/Film | Drehtage vor Ort, Mitarbeiter- und Baustellenfotos, Imagefilm oder kurze Clips — eigene Bilder statt austauschbarer Stockfotos | Festpreis im Angebot |
| Technik | Formulare, Terminbuchung, Karrierebereich, Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit, Ladezeit, Anbindungen an Ihre Systeme | Festpreis im Angebot |
| Pflege | Hosting, Sicherheitsupdates, Sicherungen, kleine Änderungen, neue Inhalte — die Kosten nach dem Start, monatlich | im Betreuungsvertrag |
Für Shops gilt eine eigene Rechnung — mit Warenwirtschaft, Bezahlarten und Produktpflege: Was kostet ein Onlineshop?
Was kostet eine Website für Handwerker?
Für Handwerksbetriebe entscheidet weniger die Zahl der Seiten als das, was die Seite tun muss: Aufträge anbahnen und Bewerber bringen. Vier Bausteine machen hier den Aufwand aus. Erstens die Leistungen — jede Leistung als eigene Seite, die beschreibt, was Sie machen, für wen und wie der Ablauf ist. Zweitens Referenzfotos: Kunden wollen die echte Baustelle sehen, das fertige Dach, den angelegten Garten — nicht ein Stockfoto. Dafür braucht es einen Drehtag mit Fotograf oder Kamera. Drittens ein Karrierebereich, der nicht nur Stellen auflistet, sondern zeigt, wie es ist, bei Ihnen zu arbeiten: die Gesellen, die Werkstatt, die Arbeitszeiten. Viertens ein Anfrageformular, das die richtigen Fragen stellt (Was? Wo? Wann?) und die Anfrage dort ablegt, wo sie jemand liest.
Wie das aussieht, zeigt die Recruiting-Website für Jungjohann & Jensen, einen Garten- und Landschaftsbauer aus Güstrow: Leistungen, echte Projektbilder, Imagefilm und ein Karrierebereich, der Bewerber anspricht wie Kunden. Was in der Branche sonst funktioniert, haben wir auf der Seite Marketing für Handwerk, Bau und Immobilien zusammengetragen. Der Preis für einen Handwerksbetrieb ergibt sich also aus der Tabelle oben — mit Schwerpunkt auf Fotos/Film und Technik (Karriere, Formular) und meist mit schlanken Texten, weil im Handwerk Bilder mehr erzählen als Absätze.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Start dazu?
Der Preis für den Bau ist nur die halbe Rechnung. Eine Website lebt auf einem Server, braucht Updates, Sicherungen und ab und zu eine Änderung — und sie verliert an Wert, wenn niemand neue Inhalte einstellt. Diese Posten kommen nach dem Start dazu:
- Domain und Hosting: Ihr Name im Netz und der Server, auf dem die Seite liegt. Technisch die kleinste Position.
- Betreuung und Sicherheit: Sicherheitsupdates, Sicherungen, Überwachung, ein Mensch, der bei Problemen erreichbar ist. Das ist der Posten, an dem gespart wird — bis die Seite gehackt ist oder nach zwei Jahren technisch veraltet neu gebaut werden muss.
- Änderungen und neue Inhalte: neue Mitarbeiter, neue Leistungen, Referenzen, Beiträge. Eine Seite, die sich nicht ändert, fällt in der Suche zurück.
- Rechtliches: Datenschutz, Impressum, Barrierefreiheit — Vorgaben ändern sich, Seiten müssen folgen.
- Ihre eigene Zeit: Freigaben, Texte, Bilder liefern. Wer viel selbst macht, zahlt weniger an die Agentur und mehr in Arbeitsstunden.
Rechnen Sie deshalb nie nur den Baupreis, sondern die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre. Was bei uns in die laufende Betreuung gehört und wie sie organisiert ist, steht auf der Seite Betreuung und Hosting.
Woran erkenne ich ein faires Angebot?
Ein faires Angebot erkennen Sie nicht an der Höhe, sondern an der Nachvollziehbarkeit. Es listet auf, welche Leistungen enthalten sind, wie viele Seiten entstehen, wer die Texte schreibt, wer die Bilder liefert, was die Betreuung kostet und was passiert, wenn Sie später etwas ändern wollen. Ein Pauschalpreis ohne Aufschlüsselung ist ein Warnsignal — nach oben wie nach unten.
Stellen Sie vor der Entscheidung vier Fragen: Was genau ist enthalten, was nicht? Wem gehören am Ende Design, Texte und Bilder? Was kostet die Seite in den ersten drei Jahren insgesamt? Und: Hat der Anbieter gefragt, was die Seite für Ihr Geschäft leisten soll — oder nur, wie viele Seiten Sie wollen? Wer darauf klare Antworten gibt, arbeitet transparent, unabhängig von der Summe. Ein sehr niedriger Preis bedeutet selten, dass jemand besonders günstig arbeitet; meistens fehlen Bausteine — Konzept, Texte oder Betreuung —, die später nachgekauft werden.
Und lassen Sie sich vom niedrigsten Preis nicht blenden: Eine Website ist eine Investition in Kunden- und Mitarbeitergewinnung, keine Ausgabe. Die entscheidende Frage ist nicht „Was kostet sie?“, sondern „Was bringt sie zurück?“.
Was das für Sie heißt
Eine Website kostet 2026 so viel, wie ihr Ziel verlangt — ein schlanker Auftritt mit wenigen Seiten ist ein anderes Projekt als eine Seite, die planbar Anfragen und Bewerbungen bringt. Klären Sie zuerst, was die Seite leisten soll; danach lässt sich ein Angebot fair vergleichen. Wenn Sie mögen, ordnen wir Ihr Vorhaben in einem kostenlosen Erstgespräch gemeinsam ein — mit einer ehrlichen Einschätzung, was sich rechnet und was nicht.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für Handwerker?
Das hängt davon ab, was die Seite für den Betrieb tun soll. Eine Website, die Aufträge und Bewerber bringt, braucht Leistungsseiten, echte Referenzfotos von der Baustelle, einen Karrierebereich und ein Anfrageformular — der Aufwand liegt vor allem bei Fotos, Film und Technik. Bei pxMEDIA bekommen Sie dafür nach dem Erstgespräch ein Festpreis-Angebot.
Gibt es Websites zum Festpreis?
Ja. Bei pxMEDIA ist jede Website ein Festpreis-Projekt: Konzept, Design, Texte und Technik stehen vollständig im Angebot, ohne offene Stundensätze. Für kleinere Betriebe, die kein Projekt mit Konzeptphase brauchen, gibt es mit unserer Schwester-Marke myrocketpage.de eine Website zum monatlichen Festpreis — inklusive Betreuung und laufender Verbesserung.
Warum ist ein Baukasten am Ende oft teurer?
Der Monatsbeitrag wirkt klein, summiert sich aber über Jahre, und Ihre Arbeitszeit für Aufbau, Texte und Pflege ist nicht eingerechnet. Kommt später ein Umzug oder ein professioneller Neubau dazu, zahlen Sie doppelt — und in der Zwischenzeit fehlen Anfragen, die eine durchdachte Seite gebracht hätte.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Domain und Hosting, Sicherheitsupdates und Sicherungen, Änderungen und neue Inhalte sowie die Anpassung an rechtliche Vorgaben. Planen Sie diese Posten von Anfang an ein und rechnen Sie die Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre — nicht nur den Baupreis.